Plakat_Deine_Anne_Vernissage

Einladung zur Vernissage der Ausstellung “Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ am 19.09.23 um 18h im Ganztagszentrum Bargteheide

Die Ausstellung »Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte« rückt die Lebensgeschichte Anne Franks in den Blickpunkt und fördert damit die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und der Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie. Sie ist im Rahmen des „Aktionsmonats für Vielfalt * gegen Diskriminierung“ in Bargteheide zu sehen.
Kern des Ausstellungsprojekts ist der pädagogische Ansatz der Peer Education, d.h. Jugendliche begleiten Jugendliche. Durch die Begleitung von jugendlichen Peer Guides werden junge Besucher*innen zu einer aktiven Auseinandersetzung mit Themen aus Geschichte und Gegenwart ermutigt. Die Ausstellung ist die größte im Angebot des Anne Frank Zentrums und ist in einen historischen Teil und einen aktuellen Teil gegliedert. Auf großen Modulen präsentiert sie sich mittels Bildern, Texten und kurzen Filmen. Das Anne Frank Zentrum rückt deutschlandweit die Erinnerung an Anne Frank und ihr berühmtes Tagebuch in den Blickpunkt. Dabei engagiert sich das Anne Frank Zentrum für Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie und tritt Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung entschieden entgegen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der aktiven Einbeziehung von Jugendlichen in gesellschaftspolitische Aktivitäten.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 19.09.2023 um 18:00 Uhr im Ganztagszentrum der Stadt Bargteheide statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.
Die Ausstellung ist dann vom 20.09. – 12.10.2023 in Kooperation mit der Anne-Frank-Schule dort zu sehen.
 

LASST UNS EINE BANDE SEIN! - Theater Workshop für Jugendliche

Der kostenfreie Theaterworkshop für 12 – 18 Jährige (auf Anfrage auch schon ab 9 J.) hat vom 31.07. – 06.08.2023 von jeweils von 11 – 17 Uhr im Stadthaus Bargteheide stattgefunden. 

Thema: Was bedeutet es, in einer Bande zu sein? Bin ich in einer und will ich überhaupt? In welcher Bande wäre ich gerne? Die ‚Wilden Hühner‘ vielleicht – sind die überhaupt noch cool? Sind Banden eigentlich einfach eine Gruppe guter Freund*innen? Was macht gute Freund*innen aus? In dem Workshop bilden wir für eine Woche eine Bande – mit allem was dazu gehört: Wir lesen uns Banden-Geschichten vor, schauen nochmal in unsere Lieblingsfilme rein, wir suchen uns ein Banden-Quartier, um dann unsere eigene Bande zu entwickeln – so wie sie uns gefällt.

Dabei probieren wir uns auch auf der Bühne aus und entwickeln gemeinsam eine Banden-Geschichte. Am Ende der Woche gibt es eine Aufführung für Freund*innen und Familie, bei der wir die entwickelten Szenen präsentieren. Weitere Eindrücke folgen.

Inklusiver Boxkurs für Jugendliche

Boxsport ermöglicht Teilnehmenden aller sozialer Schichten integrative Aktivität. Unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht oder Status findet sich im Box Gym eine vielfältige Mischung von Menschen um gemeinsam zu trainieren. Dabei geht es nicht bloß ums Kämpfen, sondern ebenfalls um Attribute wie Fairness, Selbstermächtigung und Gemeinschaftssinn.
In unserem Verein werden diese Eigenschaften durch Boxkurse, Lesungen und Workshops vermittelt und gestärkt. Wir vertreten dabei unsere demokratischen Grundrechte und Werte nach außen, sowie im Inneren.

In regelmäßig stattfindenden, wöchentlichen Kursen je 1,5 Stunden wird in einer offenen Gruppe Jugendlicher unter Anleitung einer lizensierten Trainerin und einer weiteren Aufsichtsperson ein kostenfreies Boxtraining stattfinden. Die Einheiten werden unterteilt in Cardio/Kraft/Technik. Um Raum für Dialoge und einen offenen Austausch zu schaffen, wird immer eine Gesprächszeit eingeplant.

Mehr Vielfalt in die Politik und mehr gesellschaftliche Teilhabe von migrantischen Minderheiten - Das Leben der Sinti und Roma

Obwohl sie Minderheiten angehören, ist die Gruppe der Sinti und Roma zahlenmäßig größer als vermutet, auch Einreisende aus der Ukraine gehören dazu. Doch wie ist ihre derzeitige Situation? Mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Und wie funktioniert die gesellschaftliche Teilhabe? Diesen und weiteren Fragen gingen die Referenten des Verbandes der Sinti und Roma in Schleswig-Holstein am 4. Juli von 15 bis 17 Uhr im Ratssaal unter einer Vielzahl von interessierten Teilnehmer*innen nach. Zur Veranstaltung „Antiziganismus“ haben eingeladen: Die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Bargteheide und Ahrensburg sowie die Koordinierungsstellte für Integration und Teilhabe des Kreises Stormarn. Dieses Angebot wurde durch das Projekt Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ gefördert.   

Mehr Vielfalt in die Politik!

Politische Teilhabe bedeutet Partizipation an politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen. Ohne sie funktioniert eine Demokratie nicht. Obwohl Zugewanderte in den vergangenen Jahrzehnten in Politik und Gesellschaft sichtbarer geworden sind, ist ihre Teilhabe noch ausbaufähig.

Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.”  und den Kommunalwahlen im Mai laden die Gleichstellungsbeauftragten  Stadt Ahrensburg, Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe des Kreises Stormarns Frauen mit familiärer Zuwanderungsgeschichte ein.

Das Einstiegsreferat übernimmt Tannaz Falaknaz (EAF Berlin). Sie ist in der Kommunalpolitik aktiv und beschäftigt sich vorrangig mit Gleichstellungspolitik und Demokratieförderung.

Geschichtswerkstatt Bargteheide - Jugendliche befragen Zeitzeugen

Die Veranstaltung “Bargteheide in den Jahren 1933 bis 1949: Jugendliche fragen, Zeitzeugen berichten” fand am 11.01.2023 im Kleinen Theater Bargteheide statt. Die Geschichtswerkstatt organisierte den Abend gefördert mit dem Bundeprogramm “Partnerschaft für Demokratie”. Gespräche über den dörflichen Alltag während des zweiten Weltkrieges und der Zeit danach.

Bargteheider Aktionsmonat gegen Rassismus Oktober 2022

Die Auftaktveranstaltung des Aktionsmonats war die Vernissage zur Ausstellung “Was ihr nicht seht” – gegen Rassismus und Diskriminierung am 04. Oktober 2022 um 18:00 Uhr im Stadthaus.

Die Ausstellung thematisiert Rassismus und Diskriminierungserfahrungen von Schwarzen Menschen und BIPoC (Black, Indigenous, People of Color) in Deutschland mittels anonymer Zitate, die ursprünglich auf dem gleichnamigen Instagram-Kanal “wasihrnichtseht” gesammelt und veröffentlicht wurden.

Der Vortrag “Was tun bei rechten Sprüchen?” folgte am 27.10.22 im Ratssaal. 

Alice Hasters in Bargteheide

Im Aktionsmonat gegen Rassismus hat Alice Hasters eine Lesung aus ihrem Buch “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten” am 28.10.2022 im Stadthaus Bargteheide gegeben.

Gretje Offen Weg

Gretje Offen war eine Magd im 17. Jahrhundert und lebte im „lütken Hanesdorf“, dem heutigen Klein Hansdorf. Sie wurde als Hexe denunziert, verurteilt und getötet. Ein ca. 10 minütiges Hörspiel beginnt am Straßenschild des Gretje-Offen-Weges und will die Geschichte der Hexenverfolgung beispielhaft an Gretje Offen in Erinnerung rufen und in das Heute holen.

Am Straßenschild kann man einen QR-Code mit dem Smartphone fotografieren. Man wird auf eine Webseite geleitet, wo man ein Hörspiel starten und mittels Kopfhörer dann vor Ort hören kann. Die Beobachtungen die man dann macht, die zufällig vorbeifahrende Passantin, der Pferdeanhänger oder der Kräutergarten im Vorgarten, korrespondieren mit dem dokumentarischen Hörspiel und bringen die Geschichte der vermeintlichen Hexe in die Gegenwart und lassen die Zuhörer*in das Heute mit der Vergangenheit verbinden.
Hier der Postcast zum Anhören.

QR Code einscannnen und los hören oder dem Link folgen.

Louise Zietz in Bargteheide

Louise Zietz (1865 – 1922) verbrachte ihre Kindheit, die von Armut geprägt war, in Bargteheide. Voller Einsatz und beseelt von dem Gedanken der Gerechtigkeit, führte ihr Weg sie bis in den Reichstag in Berlin, wo sie sich als Abgeordnete für Kinder- und Frauenrechte einsetzte. Eine Projektgruppe beschäftigte sich mit dem Leben und Wirken. In Kooperation mit u.a. der VHS Bargteheide und der Dietrich- Bonhoeffer-Schule haben sich Schüler*innen mit diesem Thema und anhand von diversen Zitaten auseinandergesetzt.

Ausstellung und Vortrag in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule über das Leben und Wirken der Bargteheiderin Louise Zietz / Stadt Bargteheide.

Louise Zietz in Bargteheide

Veranstaltungsplakat

Boule und Begegnung - Demokratieturniere

Von Mai bis Juni 2022 wurden an insgesamt sechs Samstagen Boule-Turnier Spiele angeboten. Über Presse, Internet und Plakate wurde auf die Aktionen hingewiesen. Da interessierte Bürger*innen nicht immer eigene Boule-Ausrüstung besitzen, wurde diese im Rahmen des Projektes beschafft und für die Spieldauer an die Interessierten verliehen. Es kamen Menschen aus verschiedenen Bereichen. Die Verständigung, z.B. mit Geflüchteten, erfolgte teilweise über Übersetzungs-App. Es waren an den Aktionstagen stets 12 bis 15 Teilnehmende dabei.

Für Frieden und Toleranz – Erinnern an Esther Bejarano

Am 17. Juni 2022 traten zwei Künstler auf, die seit 2008 unterschiedliche Musikrichtungen in gelungener Weise in Einklang bringen. Der Bassgitarrist Joram Bejarano und der Rapper Kutlu Yurtseven von der Hip Hop-Band Microphone Mafia begeisterten das Publikum mit Rap in Kombination mit traditionellen jiddischen, hebräischen und italienischen Liedern und kämpfen damit gegen jegliche Art von Diskriminierung. Damit erfüllen sie das Vermächtnis von Jorams Mutter Esther Bejarano, die jahrzehntelang diesen Kampf mit Taten, Worten und mit Musik geführt hat. Die Holocaustüberlebende, die in Auschwitz im Mädchenorchester spielte, ist bis zum letzten Jahr gemeinsam mit der Band aufgetreten. Die ca. 100 Besucher*innen waren begeistert und voller neuer Eindrücke. „Ihr habt uns in der Seele berührt. Es ist wichtig, dass diese Form der Veranstaltungen fortgeführt wird, die so viel Menschlichkeit ausstrahlt “, sagte die Bürgermeisterin Frau Birte Kruse-Gobrecht in ihrem Schlusswort und dankte allen Mitwirkenden.